Dermatoskopiefall

Oktober 2007 

Verdachtsdiagnose von Prof. Dr. Blum
Lentigo-maligna oder schon Lentigo-maligna-Melanom

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a) Klinisches Bild
An der linken Wange zeigte sich bei einem 68-jährigen Patienten eine scharf begrenzte nahezu homogene Pigmentierung (6x10mm). Von Seiten des Patienten und der begleitenden Ehefrau war keine Veränderung in den letzten drei Monaten bemerkt worden. Seit dem Ruhestand ist der Patient in den letzten acht Jahren vermehrt im Freien, davor selten.

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b) Dermatoskopie
Dermatoskopisch zeigt sich die typische Gesichtshaut eines Mannes mit den teilweise sichtbaren Haarfollikeln nach der Rasur. Im Zentrum der asymmetrischen Hautveränderung zeigen sich Haarfollikel, die vom Pigment deutlich ummauert, jedoch noch nicht zerstört sind. Im linken Anteil neben dem Zentrum könnte ein Follikel schon beginnend zerstört sein. Zur Peripherie hin nimmt die unregelmäßige und auch unterschiedlich stark ausgeprägte teils streifenförmige Pigmentierung ab.

Es zeigen sich an den Rändern einige chaotisch angeordnete, teils wie Striae bzw. Pseudopodien wirkende Strukturen (12 bis 3 Uhr), teils scheint der Hauttumor in das gesunde Gewebe zu verschwimmen (9 Uhr). Die Farben reichen von hellbraun über grau-blau bis schwarz. Von den Differentialstrukturen ist keine Regelmäßigkeit mehr gegeben.


Histologische Diagnose
Lentigo-maligna, kein Hinweis auf Lentigo-maligna-Melanoma

Inhalt und Copyright
Prof. Dr. A. Blum
Seestrasse 3a
78464 Konstanz

a.blum[at]derma.de
www.hautarzt-konstanz.de

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Letzte Änderung:16.05.2012
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