Hautkrebs: früh erkannt, Gefahr gebannt

In Deutschland erkranken jährlich rund 22.000 Menschen am malignen Melanom, der bösartigsten Form von Hautkrebs. Und immer mehr jüngere Menschen sind betroffen. Insbesondere bei jungen Frauen unter 35 Jahren wird eine Zunahme beobachtet. Die größten Risikofaktoren sind übermäßige Sonnenbestrahlung und erbliche Vorbelastung. Die positive Nachricht: Früh erkannt ist Hautkrebs gut behandelbar!

Gut- und bösartige Hautveränderungen werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle im Krebsregister spielen. In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Melanom-Erkrankungen verdoppelt. Große Teile der Bevölkerung gehen trotzdem weiter in die Sonne und setzen sich der UV-Strahlung aus. Deshalb ist eine regelmäßige Untersuchung der Haut von zentraler Bedeutung.

Die Zeiten, in denen der Dermatologe mit bloßem Auge oder einer einfachen Lupe Muttermale untersucht hat, sind vorbei. Im Zeitalter der Digitalisierung ist der Einsatz computergestützter Untersuchungsmethoden in der Hautkrebsvorsorge Standard in modernen dermatologischen Praxen. Doppelte Sicherheit und weniger OPs ermöglicht jetzt der neueste Trend: Automatisches Total Body Mapping (ATBM®).

Mit diesem Verfahren überwacht der Arzt nicht nur einzelne Muttermale, sondern die gesamte Haut des Patienten. Das ist wichtig, da sich Hautkrebs nicht nur aus bestehenden Muttermalen entwickelt, sondern laut neuesten Studien in über 70 % der Fälle völlig neu auf gesunder Haut entsteht. Im Rahmen einer ATBM-Untersuchung werden deshalb von Kopf bis Fuß Fotos der Hautoberfläche erstellt. Bei regelmäßigen Kontrollen unterstützt das System den Arzt beim Vergleich der aktuellen Aufnahmen mit den letzten Bildern, so dass neue und veränderte Muttermale auf einen Blick identifiziert werden können. Der Arzt entscheidet dann, welche Muttermale er zusätzlich mit einem Videodermatoskop mikroskopisch aufnimmt, analysiert, entfernt oder für den nächsten Kontrolltermin speichert.

Eine spannende Innovation, die neue Software FotoFinder Moleanalyzer pro, bietet Ärzten jetzt außerdem die Möglichkeit, Muttermale digital zu analysieren und durch Künstliche Intelligenz bewerten zu lassen. Ein Artificial Intelligence Score unterstützt bei der Beurteilung, ob es sich um ein gut- oder bösartiges Pigmentmal handelt und gibt Patienten zusätzliche Sicherheit. Das Ergebnis der Künstlichen Intelligenz kann mit in die Beurteilung einfließen, die ärztliche Diagnose jedoch nicht ersetzen.

 

Über FotoFinder Systems

Das bayerische Familienunternehmen entwickelt medizinische Bildsysteme seit 1991. Schwerpunkt sind die Hautkrebsdiagnostik durch Automatisches Total Body Mapping und digitale Dermatoskopie sowie die Haardiagnostik und Psoriasis-Dokumentation. Daneben werden FotoFinder Systeme auch in der Ästhetik verwendet. Niederlassungen in Italien, Spanien und den USA sowie ein globales Netz von Distributoren ermöglichen eine weltweite Präsenz. Gefertigt wird ausschließlich in Bad Birnbach, Deutschland. FotoFinder wurde als Top-Unternehmen Niederbayerns im Bereich Innovation ausgezeichnet und ist Gewinner des Bayerischen Exportpreises sowie des Red Dot Design Awards.

Weitere Informationen auf www.fotofinder.de.

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