Künstliche Intelligenz revolutioniert Hautkrebserkennung

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit in aller Munde. China und USA präsentieren sich als führende Nationen auf diesem Gebiet – um nicht abgehängt zu werden, müssen sich deutsche Unternehmen laut Experten auf drei Schlüsselaspekte der KI konzentrieren: die neuesten Erkenntnisse in der Programmierung, die Bedeutung von Daten und die Art, wie KI in bestehende Arbeitsabläufe einbezogen wird. Diese Schlüsselaspekte vereint FotoFinder Systems schon heute. Als Pionier integriert das bayerische Hightech-Unternehmen KI führend in Technologie zur Hautkrebsdiagnostik. Mit der neuen Expertensoftware Moleanalyzer pro sind Dermatologen nun in der Lage, Muttermale mit Künstlicher Intelligenz zu bewerten. Validierungsergebnisse bestätigen eine extrem hohe Genauigkeit des Algorithmus.

Moleanalyzer pro: Verbindung von Hightech mit Facharztkompetenz

Das Expertensystem FotoFinder Moleanalyzer pro bietet Ärzten die Möglichkeit, ihre eigene Diagnose mit verschiedenen Bewertungstechniken abzusichern. Es berechnet und vergleicht Größe, Durchmesser und Struktur von Muttermalen und quantifiziert deren Abweichungen prozentual. Dabei ist es erstmals möglich, die Facharztkompetenz mit Künstlicher Intelligenz zu kombinieren und zusätzlich per Mausklick eine Zweitmeinung von renommierten internationalen Hautkrebs-Experten einzuholen. Eine neue Dimension in der Bewertung von Hautläsionen!

Künstliche Intelligenz in der Dermatoskopie

Der Moleanalyzer pro arbeitet mit Deep-Learning: Dabei wird die menschliche Fähigkeit, aus Beispielen und Erfahrungen zu lernen, auf den Computer übertragen. Das neuronale Netz des Moleanalyzer pro, das „Convolutional Neural Network“ (CNN), wurde dazu mit der – eigens dafür entwickelten – derzeit größten Datensammlung dermatoskopischer Bilder inklusive dazugehöriger Diagnose trainiert. Die kontinuierliche „Fütterung“ des CNN gelingt dank langjährigen und wertvollen Kooperationen mit Ärzten weltweit. Somit ist die Expertensoftware mit wachsender Erfahrung und ihren eigenen, autonom erstellten Regeln in der Lage, zwischen gut- und bösartigen Läsionen zu unterscheiden. Ergebnis ist ein Score, der bei der Risikobewertung sowohl von melanozytären als auch nicht-melanozytären Hautläsionen Unterstützung leistet. Die Diagnose stellt am Ende der Spezialist. In Kürze wird dieser KI-Score für Ärzte auch auf mobilen Endgeräten verfügbar sein.

Validiert, präzise, selbstlernend

Laut der repräsentativen Studie „Man against machine“* zeichnet sich die Software durch ihre hohe Leistungsfähigkeit aus. Der Deep-Learning-Algorithmus zeigte eine beeindruckend hohe Sensitivität, indem er 95% der malignen Hauttumoren als bösartig ausmachte. In der Vergleichsgruppe erkannten die Experten – bestehend aus 58 Hautärzten aus 17 Nationen – 86,6% zutreffend als bösartig. Der Algorithmus zeigte außerdem eine zuverlässige Spezifität, indem er 82,5% der benignen melanozytären Naevi exakt als gutartig identifizierte, während die Experten 71,3% als gutartig ermittelten.  

Artificial Intelligence meets human experience

So faszinierend die Künstliche Intelligenz ist, sie kann die menschliche in Sachen Hautkrebs nicht ersetzen. Am Ende entscheidet der Arzt, was zu tun ist. Bei Zweifeln bietet der Moleanalyzer pro einen Zweitmeinungsservice international renommierter Hautkrebs-Spezialisten zur Absicherung der Diagnose. So verbindet das Programm künstliche Intelligenz und menschliche Erfahrung.